Kalter Wintergarten (sogenannter Sommergarten)
– Konstruktion: In der Regel unisolierte Aluminiumprofile und gehärtetes Glas (einfach). Keine thermischen Unterbrechungen.
– Temperatur: Im Winter ist es dort nur ein paar Grad wärmer als draußen. Es ist nicht geeignet, um das ganze Jahr über ohne Kleidung zu leben.
– Zweck: Schutz von Terrassenmöbeln, Überwinterung winterharter Pflanzen, Verlängerung der Saison vom Frühjahr bis zum Herbst.
Warmer Wintergarten (ganzjährig)
– Konstruktion: Profile mit Isolierung (thermostatisch) und Verglasungspaketen (Doppel- oder Dreifachverglasung), wie z.B. bei Haushaltsfenstern. Die Konstruktion ist luftdicht.
– Temperatur: Ermöglicht die Aufrechterhaltung der Raumtemperatur (ca. 20°C) mit der Standardheizung.
– Zweck: Ein vollwertiges Wohnzimmer, Esszimmer oder Büro, das 365 Tage im Jahr genutzt wird.
Das Phänomen der Erfrierungen
Erfrierungen treten in kalten Gärten auf und äußern sich in Form von Erfrierungen:
– Tau (Kondensation): Wenn warme Luft aus dem Haus mit vereistem Glas oder Schimmel in Berührung kommt, kondensiert Wasserdampf, was zu Schimmelbildung führen kann.
– Wärmebrücken: Wo die Konstruktion ohne ausreichende Isolierung an die Hauswand anschließt, “dringt” die Kälte in die Wand ein.
– Frost: Bei starkem Frost kann Eis auf der Innenseite einzelner Fenster in kalten Gärten entstehen.
